Fassungen und Projekte
Was galt, bleibt wie es war.
Eine CI ändert sich über die Jahre, aber ein Nachdruck von 2022 soll aussehen wie 2022. Darum ist in nexbrand jede veröffentlichte Fassung eingefroren, hat ein Datum, ab dem sie gilt, und ein Projekt bleibt auf der Fassung, mit der es gemacht wurde.
Erst ein Entwurf, dann eine Fassung
Nichts an einer veröffentlichten Fassung lässt sich ändern. Wer etwas ändern will, legt eine neue Fassung an, und die beginnt als Entwurf.
- Neue Fassung
Du gibst ihr einen Namen, etwa „2027“ oder „Relaunch“, und wählst, womit sie beginnt: mit einer vorhandenen Fassung oder leer. Bis zu 30 Entwürfe kann ein Kunde gleichzeitig haben.
- Entwurf bearbeiten
Im Editor änderst du Farben, Schriften, Logos, Größen, Regeln, Beispiele und den Dunkelmodus. Die Prüfung läuft rechts mit, und wer den Tab mit ungespeicherten Änderungen schließen will, wird gefragt.
- Veröffentlichen
Mit „Jetzt veröffentlichen“ bekommt der Entwurf seinen Namen und den Tag, ab dem er gilt. Ab da ist er eine Fassung und ändert sich nie wieder. Wer nachträglich eine alte CI erfasst, nimmt das damalige Datum.
Pavo sagtEin Datum in der Zukunft geht auch. Dann gilt die neue Fassung in der App, im Code und über die API erst ab diesem Tag, und bis dahin bleibt die alte die aktuelle.
Die Zeitleiste
Oben auf jeder Kundenseite stehen alle Fassungen nebeneinander, mit ihren Farben als Streifen und dem Tag, ab dem sie gelten. Die geltende ist als „aktuell“ markiert, eine kommende als „kommt“, Entwürfe sind gestrichelt.
- Stand am: Ein Datum zeigt die Fassung, die an diesem Tag galt. Gab es da noch keine, sagt nexbrand, ab wann die erste gilt.
- vor 3 Jahren: ein Klick, sobald es so alte Fassungen gibt.
- Herkunft: Jeder Entwurf sagt, woher er kommt: von Hand, gesammelt, über MCP oder vom Kunden gewählt.
Zwei Fassungen vergleichen
Im Reiter Verlauf stehen alle Fassungen mit Herkunft, Datum, wer veröffentlicht hat und Notiz. Darunter wählst du zwei aus, von und nach, und siehst, was sich geändert hat: jede Farbe, Schrift, jedes Logo, jede Größe, Regel, jedes Beispiel und der Dunkelmodus, Feld für Feld.
Bei Farben steht der Abstand ΔE nach CIEDE2000 dabei, so siehst du auf einen Blick, ob ein Rot nur nachgeschärft oder ein anderes geworden ist. Zuletzt zeigt der Vergleich, welche Hinweise der Prüfung neu sind und welche behoben wurden.
Am Entwurf führt „Vergleichen“ direkt in den Verlauf, zum Vergleich mit der aktuellen Fassung. Über MCP liefert das Werkzeug compare_versions denselben Unterschied.
Projekte mit eigener CI
Eine Website, ein Herbstflyer, ein Messestand: Ein Projekt hängt am Kunden, baut auf einer seiner Fassungen auf und darf in Teilen eigen sein.
Ein neues Projekt übernimmt erst einmal alles. Im Entwurf des Projekts legst du dann je Teil fest, was gilt:
| Einstellung | Bedeutung |
|---|---|
| wie Kunde | Der Teil kommt unverändert vom Kunden. Geändert wird er dort. |
| wie Kunde, plus eigene | Der Teil des Kunden plus Eigenes. Was gleich heißt, ersetzt das Eigene; Regeln kommen nur dazu. |
| eigen | Nur im Projekt. Der Teil des Kunden spielt keine Rolle. |
Das gilt für Farben, Schriften, Logos, Größen, Regeln, Beispiele und den Dunkelmodus. An jeder Farbe des Projekts steht, ob sie geerbt, im Projekt ersetzt oder nur im Projekt ist. Im Entwurf wirkt das Erben live, beim Veröffentlichen wird es eingefroren, und das Projekt bekommt seine eigenen Fassungen mit eigener Zeitleiste.
Ein Projekt umstellen, mit Absicht
Veröffentlicht der Kunde eine neue Fassung, ändert sich am Projekt nichts. Es zeigt nur einen Hinweis, dass es eine neuere gibt, und dass geerbte Teile aussehen wie in der älteren, bis jemand das Projekt umstellt.
„Auf 2026 umstellen“ zeigt vorher, was sich ändern würde. Dann wählst du „Auf 2022 lassen“ oder „Entwurf auf 2026“: Das legt einen neuen Entwurf des Projekts an, den du prüfst und veröffentlichst wie jeden anderen.
Pavo sagtSo sieht ein Nachdruck aus wie damals, und keine Website bekommt über Nacht ein anderes Blau, nur weil die Agentur beim Kunden etwas nachgeschärft hat.